Businessanzug: Worauf muss Man(n) achten?

Jan 5, 2021 Uncategorized
Für Geschäftsleute, Unternehmer und gewöhnliche Menschen
Für Geschäftsleute, Unternehmer und gewöhnliche Menschen

Der Anzug ist aus der Welt der Herrenmode nicht wegzudenken. Mehr noch: er ist das Herzstück eines jeden Männer-Kleiderschrankes. Der Anzug ist im internationalen Business ein Muss, ob für den Unternehmensberater oder den Banker. Das war nicht immer so. Bis Ende des 19. Jahrhunderts trug der Herr seinen Frack, der Anzug dagegen wurde eher für weniger förmliche Anlässe aus dem Schrank geholt. Die einheitliche Kombination von Jacke, Hose und Weste war damals noch nicht Synonym für festliche Veranstaltungen. Erst zum Ende der 1930er Jahre, als der Anzug das gängige Kleidungsstück für alle Büroberufe wurde, entdeckte der Herr diese Kleidungskombination für sich. Wir erzählen Ihnen in unserem Blog-Beitrag mehr über die Geschichte des Businessanzuges und worauf man besonders achten sollte, um diesen stilvoll zu tragen. Auf dieser Website können Sie einen Business-Anzug für Herren kaufen – https://kaufspot.de/herren


Der Businessanzug im Wandel der Zeit

Auch die Bestandteile des Komplettpaketes haben sich geändert. Vor langer Zeit trug man grundsätzlich Weste, Hose und Sakko in Kombination. Heute versteht man unter dem Wort „Anzug“ nur noch zwei Teile: Jackett und Hose. Grund dafür sind vor allem warme Büros, in denen es heute auch kein Problem mehr ist, das Sakko abzulegen, ohne einer Weste zu bedürfen. Von Zeit zu Zeit kommt die Weste wieder in Mode und sorgt ein oder zwei Saisons für Abwechslung in der Anzugmode, bleibt uns aber im Businessalltag kein stetiger Begleiter.

Auch die Schwere des Anzugstoffes hat sich dank angenehm klimatisierter Büros heutzutage geändert. War früher noch ein schwerer Schurwollstoff von Nöten, um die Herren entsprechend warm zu halten, haben die Anzugstoffe heutzutage deutlich an Volumen verloren. Trotz alledem spielt natürlich die Jahreszeit eine große Rolle bei der Auswahl des passenden Anzugs. Haben Sie beim Anzugkauf im Hinterkopf, wo und wann Sie ihn hauptsächlich tragen wollen! Für die Sommerzeit sind leichte Baumwolle, Leinen oder auch leichte Schurwollstoffe zu empfehlen. Im Herbst und Winter darf der Anzugstoff etwas schwerer sein, hier empfiehlt sich meist ein Schurwollstoff. Der Vorteil von Schurwolle ist aber ohnehin die geringere Knitteranfälligkeit.

Der Schnitt
Wichtigster Erfolgsfaktor für einen gepflegten Auftritt im Anzug ist aber der Schnitt. Dies ist bei allen guten Schneidern und Konfektionären dieser Welt bekannt. Der gute Schnitt bringt die Figur optimal zur Geltung und sorgt für das Wohlbefinden des Trägers. Da natürlich nicht alle Männer die gleiche Größe und die gleiche Figur haben, gibt es hier ein paar Richtlinien zu beachten.

Es gilt: Der Anzug sollte den Träger widerspiegeln.
Für einen schmalen und feingliedrig gebauten Mann bietet sich auch ein ebenso schmal geschnittener Anzug an, der nicht versucht künstlich aufzutragen. Auch auf dicht am Bein geschnittene Hosen sollte hier geachtet werden, denn die Hosenbeine sollten sich optisch trennen. Bei sportlich-athletischen Herren kann man die natürliche Figur mit einem Anzug sehr gut hervorheben. Hier fällt die Anzugwahl am leichtesten, und auf Schulterpolster kann ebenfalls verzichtet werden.

Besonders große Herren sollten auf einen etwas weiteren Schnitt setzen, um optisch die Waagerechte zu betonen. Mit gut platzierten Accessoires, wie Einstecktüchern oder auch einer andersfarbigen Weste unter dem Anzug, erreicht man in diesem Fall gekonnt die Unterbrechung einer sehr hohen Erscheinung.

Eine eher korpulente Figur sollte sich natürlich nicht in schmale Anzüge zwängen, dem widerspricht schon das reine Wohlfühlempfinden. Aber auch auf korrigierende Polsterungen und zu viel Spielraum im Schnitt sollte verzichtet werden, da man auch mit etwas mehr Körperfülle einen gut geschnittenen Anzug tragen sollte. Keines Falles sollte man versuchen, seine Rundungen in zu viel Stoff zu verstecken und damit die Figur noch breiter erscheinen zu lassen. Auch sollte hier auf Querlinien oder Karos verzichtet werden. Längslinien wie Nadel- oder Schattenstreifen sind hingegen perfekt geeignet und machen bekanntlich optisch schlanker.

Persönliche Beratung
In unserer Anzugabteilung im 3. Stock des HIRMER-Stammhauses bekommen Sie natürlich alle diese Tipps und Tricks gerne persönlich erklärt, während Ihnen Ihr Verkaufsberater hilft, Ihren neuen Businessanzug zu finden. Sollten Sie über den Onlineshop einkaufen, sind Ihnen unsere Fachberater der HIRMER-Hotline gerne behilflich, um Ihnen bei der Auswahl des richtigen Modells online zur Seite zu stehen. Natürlich können sie uns auch per Whatsapp konktakieren.

Das Sakko – die Grundregeln
Wichtig für den perfekten Sitz ist eine schmale Schulterpartie. Hat die Schulterpartie beim Sakko zu viel Spielraum, schlägt das Sakko meist unschöne Falten am Rücken. Natürlich sollte das Sakko an der Schulter auch nicht so eng sitzen, dass dort und entlang des Ärmels Querfalten entstehen. Ein klassisches Sakko ist in der Länge ideal, wenn Schritt und Hinterteil bedeckt sind. Achtung: Kleine Männer sollten besonders darauf achten, nie ein zu langes Sakko zu kaufen: entsprechend auf die Körperlänge angepasste Kurzgrößen helfen dabei.

Baukastenanzüge können besonders Männern mit unterschiedlichen Konfektionsgrößen für Korpus und Beinkleid das Leben immens erleichtern. In diesem Fall kann man die Größe des Sakkos unterschiedlich zur Anzughose wählen. Die weitaus hochwertigere Möglichkeit ist natürlich die Maßkonfektion oder Maßschneiderei.

Das Zweiknopfsakko – Besonderheiten Das modische Zweiknopfsakko ist die momentan bevorzugte Wahl bei Businessanzügen. Beim Zweiknopfsakko bleibt der Taillenknopf geschlossen (erster Knopf). Der zweite Knopf sollte nie geschlossen werden, da das nach unten auseinander laufende Sakko sonst nicht mehr locker fällt. Grundsätzlich gilt: setzt Mann sich, öffnet er den Sakkoknopf. Das perfekte Hemd zum Zweiknopfsakko hat einen Kent– oder Haifischkragen. Button-Down-Krägen eignen sich nur dann, wenn keine Krawatte dazu getragen wird. Der Hemdärmel sollte bis zum Ansatz des Handrückens bis ca. zur Daumenwurzel reichen. Insgesamt ergibt sich idealerweise folgendes: Die Hemdmanschette sollte immer ca. 1 – 1,5 cm unter dem Sakkoarm herausschauen.